Collegium Helveticum in Zürich

Weder eine Leitdisziplin noch ein vorgegebener Gegenstand bestimmen die Forschung am 1997 gegründeten Collegium Helveticum in Zürich, das gemeinsam von Universität Zürich und ETH Zürich getragen wird. Die verfolgten Fragestellungen entstehen und entwickeln sich von Beginn weg aus einem transdisziplinären Austausch. Die Protagonisten in diesem Prozess sind die Fellows (je drei Professorinnen und Professoren von Universität Zürich und ETH Zürich sowie einem Professor der Universität Basel). Sie werden berufen auf Grund ihrer Bereitschaft und Fähigkeit, sich über die Grenzen ihrer Disziplin hinaus zu begeben, Konstitutiv für ihre Zusammenarbeit ist, dass sie zunächst das zu bearbeitende Thema gemeinsam bestimmen (bottom-up approach) und dieses über jeweils fünf Jahre zusammen mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erforschen. Derzeit lautet das Thema «Reproduzierbarkeit, Vorhersage, Relevanz».

Das Collegium Helveticum ist über seine Schwesterinstitution, das Forschungskolleg des ZRWP in Basel (Collegium@Basel), das ebenfalls auf einer Fellow-Struktur basiert, sowie allgemein durch das gemeinsame Interesse an transdisziplinärer Arbeit mit dem ZRWP verbunden. Ausserdem bringt das Collegium Helveticum seine umfassende Erfahrung in Konzeption und Durchführung transdisziplinärer Arbeitsformen und Projekte sowie seine langjährige Erfahrung als transdisziplinäres Institut ins ZRWP ein.