Das Ausbildungsmodul
Pro*Doc-Förderprogramme zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben einzelnen thematischen Forschungsmodulen über ein zentrales Ausbildungsmodul verfügen. Dieses Ausbildungsmodul ergänzt und begleitet die eigenständige Forschung kontinuierlich durch ein kompetenzorientiertes Ausbildungsprogramm, ein Doktorierendennetzwerk sowie ein individuelles Mentorat. Die Vereinzelung der bisherigen Doktoratsbetreuung aufbrechend, kombiniert das Ausbildungsprogramm des Pro*Doc «Interferenzen» damit hochrangige wissenschaftliche Betreuung und intensiven fachlichen Austausch mit der Möglichkeit frühzeitiger Vernetzung und dem Erwerben derjenigen soft skills, die für eine erfolgreiche Karriere notwendig sind.
Das Ausbildungsprogramm
Die erste Säule der Ausbildung ist das Lehrprogramm. Es vermittelt fachspezifische Schlüsselqualifikationen und berufsqualifizierende Kompetenzen, etwa Präsentationstechniken, wissenschaftliches Schreiben und hochschuldidaktische Zugänge. Die zweite Säule bildet das «Forschungskolloquium Religion». Es behandelt aktuelle Themen und Fragestellungen des Forschungsfeldes aus interdisziplinärer Perspektive. Hier sind die Forschungswoche und die Meisterkurse angeschlossen. Diese Sonderveranstaltungen bieten die Möglichkeit zur Vertiefung der Themen unter Beteiligung der Fellows des ZRWP sowie auswärtiger Experten.
Das Netzwerk
Die Doktorierenden des Pro*Doc haben die Möglichkeit in monatlichen Arbeitssitzungen sowie halbjährlichen Doktorandentagungen ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und sich mit anderen Doktorierenden auszutauschen. Zudem wird Unterstützung bei Publikationen und der Vorbereitung von Papers geboten.
Das Mentorat
Für jeden Doktorierenden ist ein Mentoratsgremium zuständig. Dieses setzt sich aus dem Betreuer der Arbeit und einem Berater zusammen und kann um einen Mentor aus einer auswärtigen Einrichtung ergänzt werden. Als Ausgleich zur notwendigen Spezialisierung soll dies folgendes gewährleisten: eine gemeinsame Forschungskultur und übergreifende Betreuung in fachlicher, sozialer und laufbahnbezogener Art.
Mehr über die Aktivitäten im Rahmen des Doktoratsprogramms erfahren Sie hier.
